DomizilTaverneChatForumKunsthalleBibliothek
Eingang
Pseudonym:
Passwort:
Registrierungsanfrage
Merkmale von Vampyren
zugänglich für Besucher
verfasst von Jeanette
veröffentlicht am 22. April 2018
Ein wichtiges Werkzeug, um den Vampyr genau zu definieren, ist eine konkrete Auflistung von eindeutigen Merkmalen. Es ist aber natürlich ein schwieriges Unterfangen eine Gruppierung zu umschreiben, die selbst eine Abneigung gegen Schubladen hat und viel wert auf Individualität legt. Diese vier Merkmale sollen aber keine einschränkende Wirkung haben, sondern nur das Verständnis von Vampyren fördern. Sie stellen einen Orientierungspunkt dar, was einen Vampyr konkret ausmacht.

1. Drang zur Einverleibung
Der Einverleibungsdrang ist eines der wichtigsten Merkmale von Vampyren, das viele Gemeinschaften sogar als einzigen Punkt in der Definition angeben, um die Individualität der Vampyre nicht weiter einzuschränken. Die Weltanschauung, die Charaktereigenschaften und das Aussehen können sich stark bei Vampyren unterscheiden, aber der Einverleibungsdrang ist der kleinste gemeinsame Nenner, der sehr leicht durch die Taten zu erkennen ist. Es stellt also einen soliden Grundstein dar, weil die beschriebenen Handlungsweisen, den entsprechenden Personenkreis schon sehr stark eingrenzen.
a) regelmäßiges Bedürfnis menschliches Blut oder Lebensenergie aufzunehmen
b) deutliche Senkung des allgemeinen Wohlbefindens bei Nichterfüllung des Verlangens
c) bewusster Umgang mit der entsprechenden Neigung


2. Bereitschaft zur Identifikation
Die Identifikationsbereitschaft ist ein automatisch einhergehendes Merkmal von Vampyren, da es sich aus der logischen Schlussfolgerung ergibt, dass sich ein Individuum als Vampyr erkennen muss, um überhaupt ein Vampyr zu sein. Es existiert keine Möglichkeit einen Vampyr bewusst zu erschaffen und es besitzt niemand das Recht ein Urteil darüber zu fällen, wer sich Vampyr nennen darf. Die Entscheidung, sich selbst als Vampyr wahrzunehmen, liegt schlussendlich immer bei dem Betroffenen.
a) annehmen der persönlichen Bezeichnung als Vampyr
b) ausleben der Bedürfnisse und Vorlieben von Vampyren
c) teilen der Ansichten und Einstellungen in der Vampyrgesellschaft


3. Neigung zur Hochsensibilität
Die Hochsensibilitätsneigung ist ebenfalls ein feststehendes Merkmal von Vampyren, das sich in vielen unterschiedlichen Bereichen äußern kann. Sie zeichnet sich durch eine Einschränkung beim Filtern von Sinneseindrücken aus, wodurch zum Beispiel helles Licht, laute Geräusche und intensive Gerüche überdurchschnittlich schnell unangenehm sind oder Emotionen über einen längeren Zeitraum nachklingen können.
a) deutliche Überempfindlichkeit gegenüber Sinneswahrnehmungen
c) gesteigerte Konzentration auf unscheinbare Details
b) intensives Erleben von eigenen und sogar fremden Gefühlen


4. Hang zum Antagonismus
Der Antagonismushang ist auch ein auffallendes Merkmal von Vampyren, das sich in gegensätzlichen Bedürfnissen und Ansichten äußert, die eigentlich unvereinbar wären, aber beim Vampyr gleichzeitig Vorhanden sind. Ein Individuum würde im Normalfall einen Ruhezustand durch Kompromiss von beiden Zuständen finden, während sich der Vampyr aber zwischen beiden Extremen immer wieder hin- und hergerissen fühlt.
a) große Befangenheit zwischen Bindungsbedürfnis und Unabhängigkeitsverlangen
b) starker Zwiespalt zwischen der altruistischen und egoistischen Seite
c) permanentes Pendeln zwischen Wertlosigkeit und Selbstüberschätzung
[entfernen]