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Anch, das Signet der Vampyre
zugänglich für Besucher
verfasst von Jeanette
veröffentlicht am 28. Juli 2006

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Das Anch - häufig wird auch die englische Schreibweise Ankh verwendet - ist ein internationales Zeichen der Vampyrgesellschaft. Es dient für Gruppierungen in individueller Form als Signet, wird als Erkennungssymbol im Alltag getragen und ziert Sachbücher, Dokumente und Internetpräsenzen. So trug auch die erste deutsche Internetpräsenz für Vampyre den Namen „Crux Ansata“, die lateinische Bezeichnung für das Anch.



Beim Anch handelt es sich um eine uralte ägyptische Hieroglyphe, die wir am einfachsten mit dem Wort „Leben“ übersetzen können, die aber eine weitaus komplexere und tiefsinnigere Bedeutung hat.

Die meisten ägyptischen Götter tragen auf Abbildungen das Anch als Symbol der Unsterblichkeit in der einen Hand und ein Zepter als Zeichen der Macht in der anderen. Weiterhin gibt es auch Darstellungen, in denen ägyptische Gottheiten das Anch als magischen Gegenstand nutzen, um Königen mehr Lebenskraft und ein langes Leben zu schenken. Aus diesem Grund trägt es den Beinamen „Lebensschlüssel“.

In vielen anderen Kulturen hat es auch die Bedeutung „Spiegel“, ein Inbegriff der Selbstfindung und Wahrheit. In leicht abgeänderter Form hat es sogar bis heute überdauert, da unser Symbol für Weiblichkeit eigentlich der Spiegel der Venus ist, der ursprünglich wiederum ein Anch war.



Vampyre und FONT'; color:#FARBE; font-weight:bold;">Schwarze Schwäne tragen das Anch meistens in Form eines silbernen Anhängers, gelegentlich auch in Kombination mit einem eingefassten FONT'; color:#FARBE; font-weight:bold;">Hämatit, Obsidian oder FONT'; color:#FARBE; font-weight:bold;">Pyrope. Die etwas unauffälligere Schmuckvariante als kleiner Ohrring, Ohrstecker oder als Emblem im Fingerring ist ebenfalls sehr beliebt. Es gibt viele die sich sogar für ein Tattoo entscheiden, das zusätzlich symbolisiert, dass der Vampyrismus ein immerwährender Teil von uns ist.



Es ist auch schon seit vielen Jahren Sitte in der Vampyrgesellschaft, dass die unterschiedlichen Familien individuelle Anchs als Signet besitzen. Da die meisten Gemeinschaften eine eigene Ansicht über den Vampyrismus vertreten, können wir mit dem Tragen eines entsprechenden Anchs unsere Einstellung und die Mitgliedschaft in einer Gruppe ausdrücken. Deswegen ist es wichtig, sich einen kleinen Überblick über die gebräuchlichsten Anchs in der Vampyrgesellschaft zu verschaffen, anstatt die Wahlkriterien auf ästhetische Vorlieben zu beschränken, da es auch eine Reihe von etablierten Anchs in der Vampyrgesellschaft gibt, die Eingeweihte speziellen Glaubenskonzepten zuordnen können.



Die Popkultur nutzt ebenfalls das Anch als Symbol für Vampire. In dem Film „Begierde“, aus dem Jahr 1983, tragen die Vampire ein Anch mit einer Klinge, das sie dazu verwenden ihren Opfern die Adern zu öffnen. Dieser Film gab übrigens vielen Gemeinschaften ursprünglich den Anstoß, das Anch als Signet zu verwenden und dieses auch mit einer Klinge auszustatten. In „Embrace of the Vampire“, aus dem Jahr 1994, trägt der Vampir ein Anch, das er der jungen Frau zum Geschenk macht, die er verwandeln möchte.

Die Bands „Theatres des Vampires“ und „The 69 Eyes“, die sich häufig mit dem Thema Vampire befassen, haben ebenfalls ein Anch in ihrem Logo. Die Sängerin von „Sukkubus Inkubus“ trägt sogar das Anch der „Strigoi Vii“ als Anhänger und bekennt sich damit zum Glaubenskonzept dieser Vampyrvereinigung.

In dem bekannten Rollenspiel „Vampire: The Masquerade“ haben die beiden Parteien Camarilla und Sabbat jeweils eine abgewandelte Form des Anchs als Symbol und auch das Cover des 2004 erschienenen Computerspiels wird von einer überarbeiteten Version des Anchs der Camarilla geziert. Es ist mittlerweile so bekannt, dass es oft für ein allgemeines Vampirsymbol gehalten wird.



Es hat Vor- und Nachteile, dass das Anch auch mit fiktiven Vampiren in Verbindung gebracht wird oder die schwarze Szene es sogar als modisches Accessoire entdeckt hat. Wenn wir einem Fremden mit einem Anch begegnen, können wir uns nicht darauf verlassen, dass er ein Mitglied der Vampyrgesellschaft ist. Andererseits bietet dies aber auch Schutz gegenüber der Öffentlichkeit und es ist diskreter als ein eindeutiges Symbol.






















FONT; color:FARBE;">Hieroglyphe

Das ursprüngliche Schriftzeichen aus Ägypten. Die meisten Vampyre und Schwarzen Schwäne tragen das Anch in dieser neutralen Form, da es die Zugehörigkeit zur Vampyrgesellschaft ausdrückt, aber keiner Familie zugeordnet wird.

FONT; color:FARBE;">Begierde

Der Anhänger, den die Vampire im Film „Begierde“ („The Hunger“), aus dem Jahr 1983, tragen. Er diente als Inspiration für zahlreiche Signets, die ein Anch mit Klinge zeigen.

FONT; color:FARBE;">Sanguinarium (Legacy Ankh)

Das Signet der amerikanische Vampyrvereinigung „Sanguinarium“, die 1997 in New York City entstanden ist, nach wenigen Jahren bereits Mitglieder auf der ganzen Welt vorzuweisen hatte, sich aber 2003 wegen internen Differenzen wieder auflöste. Es handelte sich früher um ein neutrales Anch, das für den weltweiten Zusammenschluss von Vampyren stand. Heute gehört es sowohl zum Glaubenskonzept der „Strigoi Vii“, wird aber auch als modisches Accessoire in der schwarzen Szene frei verkauft.

FONT; color:FARBE;">Ordo Strigoi Vii (Elorath Ankh)

Das Signet der amerikanischen Vampyrvereinigung „Ordo Strigoi Vii“, die 2005 einige ehemalige Mitglieder des „Sanguinarium“ ins Leben gerufen haben. Seit 2011 nutzen sie das „Legacy Ankh“ des bereits aufgelösten „Sanguinariums“. Dadurch sind heutzutage beide Versionen des Anchs mit dem Glaubenskonzept der „Strigoi Vii“ verknüpft, das sich auf die okkulten und ästhetischen Aspekte des Vampyrismus stützt und das Trinken von Blut verbietet.

FONT; color:FARBE;">Sanguinarius

Das Signet der amerikanischen Internetpräsenz „Sanguinarius“, die 1997 eröffnet wurde und heute zu den ältesten und umfangreichsten Informationsportalen zählt. Die Informationen tragen verschiedene Mitglieder aus der Vampyrgesellschaft zusammen und sind sachlich auf der Internetpräsenz ausgestellt. Hinter „Sanguinarius“ steht kein Glaubenskonzept und keine Familie, sondern nur das Ziel Informationen zu sammeln und zur Verfügung zu stellen.

FONT; color:FARBE;">Crux Ansata

Das Signet der Vampyrvereinigung „Crux Ansata“ und der dazugehörigen ersten deutschen Internetpräsenz, die 1998 eröffnet hat und 2001 wegen internen Differenzen wieder schloss. Das Signet war als Anstecker erhältlich und ist eine Mischung aus Et-Zeichen und Anch. Es wird von den ehemaligen Mitgliedern eifersüchtig gehütet und sie sehen es nicht gern, wenn Außenseiter es tragen.

FONT; color:FARBE;">Nexus Noctis

Das Signet unserer Internetpräsenz und der dazugehörigen Gemeinschaft. Der „Nexus Noctis“ ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Familien und Individuen im deutschsprachigen Raum, der kein einheitliches Glaubenskonzept verfolgt, sondern Vampyre und Schwarze Schwäne in ihrer facettenreichen Vielfalt unter einem gemeinsamen Banner in Frieden und Vernunft zusammenführen möchte. Es ist ein neutrales Anch, das für die Vereinigung der Vampyrgesellschaft steht.

FONT; color:FARBE;">Noctemeron (Schattenankh)

Das Signet der Anhänger des Glaubenskonzepts der dreiteiligen Buchreihe „Das Buch Noctemeron“, die von 2003 bis 2007 erschienen ist und einen gewissen Kultstatus in der Vampyrgesellschaft erreichte. In einer Sammlung von vermeintlichen Sachtexten versucht der Autor die Illusion der Existenz unsterblicher Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten aufzubauen. Das Anch des Noctemerons steht allgemein für die Überzeugung, dass es Vampire gibt, wie sie im Buch beschrieben werden.
   
FONT; color:FARBE;">Vampire: Die Maskerade

Das Logo des im Jahre 2004 erschienenen Computerspiels „Vampire: Die Maskerade – Bloodline“ zum gleichnamigen Rollenspiel. Es hat den Weg in die Vampyrgesellschaft gefunden, weil das ansprechende Design großen Anklang fand, die Herkunft jedoch häufig unbekannt blieb. Das repräsentative Verwenden dieses Anchs zeugt folglich von fehlender fachlicher Kompetenz und Unwissenheit.




© FONT
'; color:#FARBE">Jeanette von Nexus Noctis, Juni 2013




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